23.11.5890

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Ein Geschenk der Götter
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Der letzte schöne Herbsttag
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Die gefälschte Wahrheit
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Der Familienrat oder Mama muss weg
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Das Gewissen vergisst nie
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Monsieur Poirot und der schwarze Kaffee
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Bach. Das Leben eines Musikers.
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Eingefädelt – Das Musical
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Der Postraub
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Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?
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In 80 Tagen um die Welt
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik


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"Alice" am Metrolpoltheater München

Tom Waits © Jean-Baptiste Mondino

 

Herzlichen Glückwunsch zum Nichtgeburtstag und toi, toi, toi dem Münchener Metropol Theater für die anstehende Premiere von Alice von Robert Wilson, Tom Waits und Kathleen Brennan am 23. November. Regie: Philipp Moschitz, musikalische Leitung und Arrangements: Andreas Lenz von Ungern-Sternberg.

Alice beschäftigt sich mit Lewis Carroll, dem Autor von "Alice im Wunderland" und "Durch den Spiegel und was Alice dort fand", und seiner Besessenheit von der jungen Alice Liddell, dem Mädchen, das ihn zu diesen Werken inspirierte. Die Verwirrungen und Obsessionen des Autors werden thematisiert, der Handlung und Gegenwart, Traum und Wirklichkeit, die Figur und die reale Alice nicht mehr unterscheiden kann.

Die Musik ist ungewöhnlich weich und zart für Tom Waits, gleichzeitig finden sich jedoch auch bekannte Klänge: raue Jazz-Balladen, lyrische Melancholie über Tod und Sehnsucht, im Ganzen eine surreale und exotische Welt. Waits benutzt Phantastisches, fremdartige Charaktere und Bilder, um die innere Welt eines Mannes zu entwerfen, die geprägt ist von Verlust und Sehnsucht in einer Atmosphäre aus Leid und Träumerei, Wahnsinn und Resignation. In ihrer Gegensätzlichkeit und Unfassbarkeit drängt sich der Vergleich mit der Theatermusik Kurt Weills auf, oder wie Tom Waits selbst sagte: "Alice is adult songs for children, or children's songs for adults. It's a maelstrom or fever-dream, a tone-poem, with torch songs and waltzes... an odyssey in dream and nonsense."

24.10.2017

Stücke zu dieser Nachricht:
Alice

Autoren zu dieser Nachricht:
Waits, Tom
Carrol, Lewis
Brennan, Kathleen