12.11.2018

Aktuelle Nachrichten

Neu bei DESCH: "Zwei Lügen, eine Wahrheit" von Sébastien Blanc und Nicolas Poiret
Am Abend des 27. Hochzeitstages macht Philippe den großen Fehler, seiner Frau...

Rückblick: "Hunger. Peer Gynt" am Deutschen Theater
Am 19. Oktober war die Premiere von Sebastian Hartmanns Inszenierung "Hunger....

Neu bei FBE: "Siri und die Eismeerpriaten" von Frida Nilsson
"Weißhaupt hat meine Schwester geraubt! Wir müssen sie zurückholen!" Aber...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...

Premiere: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Mit der Premiere von Die Jüdin von Toledo in der Bühnenfassung von Koen...

Neu bei FBE: "Du springst, ich falle" von Maryam Madjidi
In ihrem viel diskutierten, autobiografischen Debüt erzählt Maryam Madjidi...

Neu bei FBE: "Kopfkino" von Thomas Zaufke und Peter Lund
Lennard kann sich nie entscheiden. Aber zumindest eine Sache hat er...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

UA: "Scham" am Theater Oberhausen
Am 30.11. wird Scham von Claudia Tondl am Theater Oberhausen uraufgeführt....

UA: "Adel verpflichtet" am Ernst Deutsch Theater in Hamburg
Am 29. November ist Uraufführung von Dogberry&Probsteins mörderisch schwarzer...

DSE: "Ein Amerikaner in Paris" am Landestheater Linz
Am 25. November findet am Landestheater Linz die Deutschsprachige...

"Mamma Macchiato" von Tom van Hasselt am Kammertheater Karlsruhe
Ein bisschen Prenzlauer Berg ist überall – so auch in Karlsruhe, wo am 23....

Premiere: "Rheinische Rebellen" am Schauspiel Köln
Am 23. November feiert das Schauspiel Köln die Premiere von Rheinische...

"Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Deutschen Schauspielhaus Hamburg
Falk Richter inszeniert David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus am...

UA: "Nicobobinus oder Die verwegene Reise ins ferne Land der Drachen" am Theater der Jungen Welt, Leipzig
Am 17.11.2018 kommt Katrin Langes Stück Nicobobinus nach dem Roman von Terry...

UA: "Die Verschwörerin" am Theater Basel
Joël Lászlós neues Stück Die Verschwörerin kommt am 2. November am Theater...

Einladungen: Franziska Henschel und "Mädchen wie die" beim Augenblick Mal! 2019
Franziska Henschel ist mit ihrer Stückentwicklung "Nachts" zum Augenblick...


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Verlagsgeschichte

 

Das Gründungsjahr des ältesten deutschen Bühnenverlags Felix Bloch Erben ist 1849. In diesem Jahr trat Waldemar Bloch, der Vater des später namensgebenden Felix Bloch, in das „Theater-Vereins- Büro“ C. Klose in Berlin ein, das er, samt angegliederter „Theatervereinszeitung“, kurze Zeit später übernahm. Damals verstand man unter „Theater-Vereins-Büro“ eine Agentur, die sowohl dramatische und musikalische Werke verlegte, als auch als Schauspieleragentur tätig war.

1863 stieg Felix Bloch in die Firma seines Vaters ein. Bis heute befindet sich der Verlag in Familienbesitz. Der Grundstein für die bis in die Gegenwart bestehende Vielfalt des Verlagsprogramms, die in ihrer Form einmalig in Deutschland ist, wurde schon in den Gründungstagen des Verlags gelegt. Schnell avancierte er zum bedeutendsten deutschsprachigen Bühnenverlag. Eine ausführliche Darstellung der Verlagsgeschichte von Felix Bloch Erben würde fast einer Kulturgeschichte des deutschsprachigen Theaters der letzten 150 Jahre gleichkommen. Im Sprechtheater werden Autoren und Werke aller Gattungen vertreten, im musikalischen Bereich dominieren Operette und Musical.

Neben dem deutschen Repertoire übernahm Felix Bloch Erben schon früh die Vertretung ausländischer Autoren. Bereits 1885 gründete der Verlag eine eigene Filiale in New York, heute bestehen enge Beziehungen zu Partneragenturen in ganz Europa sowie den U.S.A. und Japan.

Mit Rundfunk und Film kam in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts ein weiterer Verlagsbereich hinzu. Bereits seit 1928 nennt sich Felix Bloch Erben „Verlag für Bühne, Film und Funk“, wobei der Begriff Funk inhaltlich von Rundfunk später auch auf Fernsehen ausgedehnt wurde.

Die von Waldemar Bloch 1849 übernommene „Theatervereinszeitung“ entwickelte sich schnell zu einem der wichtigsten Mitteilungsblätter der deutschsprachigen Theaterwelt, 1862 erhielt sie den für das Verlagsmagazin bis heute gebräuchlichen Namen CHARIVARI.


Nikolsburger Platz 3, Verlagssitz von 1916 bis 1943.


Seit 1862 heißt das Verlagsmagazin CHARIVARI. Das Bild zeigt die Ausgabe vom 13. August 1887.


Hardenbergstraße 6, seit 1950 Sitz des Verlags. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1953.